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Volunteer



Lieber Volunteer,

wir freuen uns riesig über dein Interesse an unserem Anti-Poaching-Programm! Mit deiner Volunteer-Unterstützung bei ISAP lieferst du einen wesentlichen Beitrag zum Schutz bedrohter Wildtiere in Namibia. Die Beratung und Vorbereitung aller deutschsprachigen Teilnehmer übernimmt unser Partnerbüro RGV in Deutschland. Anmeldungen aus dem deutschsprachigen Raum können ausschließlich über unser Partnerbüro vorgenommen werden.

Du kannst entweder den unten angeführten Online Fragebogen ausfüllen und absenden oder du kannst dich per E-mail mit unseren Mitarbeitern bei RGV in Verbindung setzen.

agentur@isap.com.na

Hier ein kleiner Vorgeschmack, was dich bei ISAP erwartet:

WILDEREI: EIN GROSSES PROBLEM IN NAMIBIA

Namibia ist das erste Land Afrikas, das Umweltschutz in seiner Verfassung verankert hat. Rund 18 Prozent seiner Fläche stehen derzeit unter Naturschutz. Trotzdem leidet der Wildtierbestand in dem südwestafrikanischen Staat unter der Wilderei. Vor allem Elefanten, Nashörner und Schuppentiere sind derzeit bei Wilderern begehrt. Hohe Strafen schrecken die Wilderer nicht ab. Und selbst wenn sie angezeigt werden, reichen die Beweise für eine Verurteilung oft nicht aus. Ein weiteres Problem ist, dass die Wilderei-Fälle von den namibischen Behörden nicht als Teil des organisierten Verbrechens, sondern als Einzelfälle behandelt werden. Hinzukommend sind die Ranger für die Bekämpfung der Wilderer oft nur ungenügend ausgerüstet.
Doch viele Namibier unterstützen den Wildtierschutz und melden den zuständigen Stellen, wenn sie verdächtige Personen oder Vorgänge bemerken: Da die ländliche Bevölkerung teilweise vom Safari-Tourismus lebt, hat sie auch ein persönliches Interesse daran, dass Nashörner, Elefanten und andere Tierarten in ihrer Heimat geschützt werden. Die Regierung Namibias arbeitet bei der Bekämpfung der Wilderei aber auch mit vielen gemeinnützigen Organisationen eng zusammen.

Deine Einsatzstelle

Deine Einsatzstelle ist eine gemeinnützige namibische Organisation, die die Wilderei auf unterschiedliche Weise bekämpft. Sie bildet beispielsweise lokale Anti-Wilderei-Einheiten aus und setzt diese im Kampf gegen die Wilderer ein. Außerdem sensibilisiert sie die Bevölkerung für die Probleme rund um die Wilderei und sammelt nützliche Infos zu dem Thema. Dabei kooperiert die Einsatzstelle zum Beispiel mit dem Umwelt- und Tourismusministerium, der Polizei, privaten Wildreservaten sowie Landwirtschaftsunternehmen. Bei der Arbeit mit den Volunteers greift die Einsatzstelle auf ihre mehr als zwanzigjährige Erfahrung in diesem Bereich zurück.

Arbeit im Projekt

Die Projektarbeit ist in zwei Phasen unterteilt: In der ersten Phase wirst du im Basis-Camp ausgebildet und auf die Arbeit in der Wildnis vorbereitet. In der zweiten Phase bist du aktiv im Einsatz. Während der gesamten Zeit stehen dir die Mitarbeiter der Einsatzstelle mit ihrem Know-how und ihren praktischen Erfahrungen zur Seite. Im Training erfährst du mehr über die Gefahren im Busch. Du lernst, wie du dich richtig in der Wildnis bewegst und zum Beispiel das Risiko minimierst, von einer Schlange gebissen oder von einem Raubtier angefallen zu werden.

Dein Arbeitsalltag

PHASE 1: ANTI-WILDEREI-TRAINING

Während der nächsten 14 Tage wirst du dich keine Minute langweilen: Bei deinem Training bringen dir deine Ausbilder bei, wie man Spuren liest, sich im Busch tarnt, miteinander kommuniziert, Vermisste sucht und rettet. Die Wildhüter erklären dir, wie du dich in der namibischen Natur und den Tieren gegenüber richtig verhältst. Außerdem machst du einen Erste-Hilfe-Kurs und erfährst mehr über die Busch-Medizin. Zum Training gehören auch Nachtwanderungen mit Nachtsichtgeräten.

Dein Tagesablauf richtet sich vor allem danach, was gerade in deiner Umgebung passiert. Es gibt keinen festgeschriebenen Zeitplan. So kann es sein, dass du mit auf Patrouille gehst, wenn Wilderer in der Nähe sind, Fallen entfernen übst oder Überlebenstraining machst: Kein Tag gleicht dem anderen.

Die Abende verbringst du mit deinen Kollegen und neuen Freunden zum Beispiel am Lagerfeuer oder auf der Aussichtsplattform, um die wundervolle Landschaft und einmaligen Sonnenuntergänge zu bewundern!

PHASE 2: ARBEIT IM BUSCH

Nach einer fünftägigen Pause, die du für Ausflüge in die tolle Umgebung oder Mehrtagestouren nutzen kannst (mehr Infos zu Namibia & Mehrtagestouren findest du hier), geht es weiter mit Phase 2. Jetzt hast du Gelegenheit, alles anzuwenden, was du gelernt hast! Du kannst wählen zwischen Hard Deployment (HD) und Soft Deployment (SD), also einem körperlich anstrengenderem und einem etwas einfacheren Einsatz, wobei jede Art der Unterstützung willkommen ist.

HD-Programm
Du willst hinaus in den Busch und bei der Bekämpfung der Wilderei dabei sein? Dann ist dieses Programm das richtige für dich! In der Wildnis kannst du deine neuen Fähigkeiten anwenden und verbessern. Zu deiner eigenen Sicherheit machst du auch ein fortgeschrittenes Survival Training. Auf deinen Patrouillengängen zusammen mit den Rangern übst du zum Beispiel, wie du Fallen richtig entfernst und wie du dich verhältst, wenn du auf Wilderer triffst.

SD-Programm
Das SD-Programm ist etwas weniger anstrengend, aber genauso wichtig für den Wildtierschutz wie HD. Du arbeitest vorwiegend in der Station, beobachtest und identifizierst gefährdete Tiere oder Herden und wertest die Daten zu Forschungszwecken aus. Es ist auch möglich, dass du dich um verwaiste Tiere kümmerst, sie pflegst und mit aufziehst. Und du unterstützt mit deiner Freiwilligenarbeit Umweltprojekte. Bringe deine individuellen Stärken, Vorkenntnisse und möglichen Berufserfahrungen ins Projekt ein! Das Team vor Ort freut sich!

Hardfacts

Alter: Ab 18 Jahre
Anforderungen: Interesse am Tierschutz
Sprache: Englisch / Voraussetzung: gute Englischkenntnisse
Standort: Camp im namibischen Busch bzw. Wildschutzgebiet, ca. 70 km von Okahandja entfernt
Einsatzdauer: Ab 2 Wochen
Unterkunft: Phase 1: Camp / Zweimannzelt; Phase 2: Camp / Zweimannzelt / Doppelzimmer (abhängig davon, wo der Einsatz stattfindet)
Verpflegung: Frühstück, Mittag- und Abendessen
Transferleistungen: Bustransfer von Windhoek ins Camp
Arbeitskleidung: Bequeme strapazierfähige Kleidung

Sonstiges: Phase 1 – Termine 2019:
21. April bis 4. Mai
16. Juni bis 29. Juni
14. Juli bis 27. Juli
11. August bis 24. August
8. September bis 21. September
13. Oktober bis 26. Oktober
10. November bis 23. November

Phase 1 – Termine 2020:
21. Januar bis 25. January
9. Februar – 22. Februar
8. März – 21. März
12. April – 25. April
10. May – 23. May
7. Juni – 20. Juni
12. Juli – 25. Juli
9. August – 22. August
12. September – 23. September
10. Oktober – 23. Oktober
7. November – 20. November

Phase 2 findet im Anschluss zur Phase 1 statt und ist somit auf Anfrage.

Da Englischkenntnisse eine Voraussetzung sind, ist der Fragebogen auf English.




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